Aufatmen für die Haut!

Wir haben uns als Familie schon lange von konventionellen Kosmetikprodukten befreit. Warum? Weil in den allermeisten Kosmetikprodukten wirklich unglaublich Öl, Entschuldigung, Mist enthalten ist. Zum Beispiel Microplastik. Das findet sich in Zahnpasta, Duschgels, Peelings und vielen weiteren Produkten. Und es wird mittlerweile vermehrt in Fisch gefunden, die wir dann wiederum essen, weil das Plastik einfach zu klein ist um in den Kläranlagen vernünftig herausgefiltert zu werden.

Oder Silikone, die vor allem in Haarpflegeprodukten verwendet werden, damit die Haare gesünder aussehen, weil das Silikon sich wie ein Film um die einzelnen Haare und auf die Kopfhaut legt. Tatsächliche Wirkstoffe, die in solchen Produkten enthalten sind kommen so überhaupt nicht mehr an Haare oder Kopfhaut. Außerdem kann die Kopfhaut so nicht mehr richtig arbeiten was zu Schuppenbildung, Juckreiz und weiteren Problemen führen kann. Silikone erkennt man an der Endung „-cone“ bei einem Inhaltsstoff.

Außerdem verzichten wir auf mineralölbasierte Kosmetikprodukte. Mineralöle sind immer Stoffe, die aus Erdöl gewonnen und weiter verarbeitet werden. Auch diese legen sich wie ein Film auf die Haut, verstopfen die Poren und hindern die Haut daran, ihre tatsächliche Arbeit richtig tun zu können. Zusätzlich kann es zur Vermehrung von Keimen zwischen Haut und Mineralölschicht kommen! Eines der bekanntesten ist Vaseline, es gibt aber noch viele weitere Bezeichnungen, die einem das Vorhandensein solcher Stoffe aufzeigen: die Endung „-eth“, alles, dass ein mit „PEG“ im Namen hat, außerdem alle diese Bezeichnungen: Mineral Oil, Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ozokerit und Ceresin.

Zusätzlich haben wir uns von Parabenen verabschiedet, die man jeweils an der Endung „-paraben“ erkennt. Diese sind dem weiblichen Sexualhormon Östrogen sehr ähnlich und können, wahrscheinlich, den Hormonhaushalt durcheinander bringen. Sicher ist in jedem Fall, dass sie sich im Körper einlagern und nachgewiesen werden können.

Und dann ist da noch Aluminium. Es wird vor allem in Deodorants verwendet, weil es das natürliche Schwitzen unterdrückt. Genau das wollen die Hersteller solcher Deos natürlich auch erreichen, denn sie versprechen genau diesen Effekt in ihrer Werbung. Mittlerweile weiß man aber, dass Aluminium krebserregend wirken kann und auch der Effekt des Schwitzens hat ja einen Sinn für den Körper – nämlich ihn zu kühlen – den man tunlichst nicht abstellen sollte.

Und was sind jetzt die Alternativen, wenn man auf diese Inhaltsstoffe in Kosmetik verzichten will? Zum einen gibt es mittlerweile viele Kosmetikprodukte, die solche Inhaltsstoffe gar nicht mehr enthalten. Die Biomarken der großen Drogerieketten oder von Bioläden zum Beispiel. Oder richtige Naturkosmetik von Firmen wie Lavera, Logona, Santé oder Weleda.

Wer sich bei Inhaltsstoffen unsicher ist, kann auf der Website oder über die App von „Codecheck“ herausfinden, welcher Stoff was genau ist und als wie schädlich dieser eingeschätzt wird.

Und dann kann man natürlich noch anfangen, möglichst viel selber zu machen. Deo aus Natron und Wasser, Shampoo aus Roggenmehl, Essigspülung, natives Kokosöl zum eincremen – es gibt unendlich viele Ideen und Rezepte im Internet, auf meiner Homepage oder auf YouTube.

Alles Liebe, 

Deine Lena Glodde

 

Lena Glodde ist Mutter  und bloggt auf beduerfnis-orientiert.de über Attachment Parenting Themen.

Stillen, Beikost, Kommunikation mit dem Kind, Bedürfnisse wahrnehmen und erfüllen, Tragen und Bindung…

 

Dort findest Du viele Informationen für die ersten Jahre mit Deinem Kind, unter anderem gibt es das tolle Freebie mit „Wohlfühlsätzen“ für das Kind und im Shop das Buch „Clevere Kommunikation mit Kleinkindern“ von ihr.

 

 

Danke für diesen wunderbaren Artikel im Rahmen der Blogparade!

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